Turmschreiber im weiß-blauen Olymp

Wir verabschieden uns in Trauer von unserem Turmschreiber Günther Goepfert der am 10.01.2017 im Alter von 97 Jahren verstorben ist.

Der Turmschreiber Robert Naegele ist am 9.Januar 2016 im Alter von 90 Jahren in München verstorben. Am 25. Juni 1925 im schwäbischen Nattenhausen geboren erlebt er dort seine Kindheit. Ursprünglich als „Lehrbüeble“ in einer Eisenwarenhandlung angefangen zieht es ihn aber mit Macht zum Theater. Er nimmt zunächst Schauspielunterricht in Stuttgart und München und debütiert auf den „Brettern, die die Welt bedeuten“ als Offizier in „Don Carlos“ am Stadttheater Memmingen. Spielt als jugendlicher Held und Liebhaber an einer Reihe renommierter Bühnen aller Größenordnungen und wird schließlich vom Fernsehen entdeckt. Naegele wirkt in vielen Kinofilmen mit und übernimmt über 200 Rollen in bekannten Fernsehproduktionen. Er verfasst eine Reihe Theaterstücke und zahlreiche Hörspiele, ist ein vielbeschäftigter Regisseur, außerdem veröffentlicht er unter anderem die LP „Abenteuer der sieben Schwaben“. In 100 Sendungen „Bairisch Herz – Ausgabe Schwaben“ zeichnet er für die Zusammenstellung und Regie verantwortlich. Zuletzt schreibt Robert Naegele an seinem zehnten Buch wie er uns kürzlich noch am Telefon verraten hat, ob er dieses noch fertigstellen konnte ist noch offen. Er erhält den Poetentaler der Münchner Turmschreiber und wird mit dem Wilhelmine Lübke Hörspielpreis und der Goldmedaille des Bayerischen Rundfunks ausgezeichnet. Dem Freundeskreis war Robert Naegele stets sehr verbunden, wir erinnern uns gerne an die literarischen Stammtische mit ihm und sagen ein letztes „Adele Robbi“. Sein 10. und leider sein letztes Buch ist noch fertig geworden und unter dem Titel "Wer hilft Frau Schräufele" im Dannheimer Verlag erschienen. ISBN Nr. 978-3-88881-077-0 Ingrid Schönbrunner

Nachruf für Bernhard Ücker

Zum Tode des Turmschreibers Bernhard Ücker erschien am Montag, den 05. Oktober folgender Nachruf im "Münchner Merkur": Kritisch bis zuletzt Bernhard Ücker, BR-Pionier und Vorbild vieler Journalisten ist tot. Der BR-Journalist und Zeitzeuge des staatlichen Wiederaufbaus Bayerns nach dem Krieg, Bernhard Ücker, ist tot. Wie erst jetzt bekannt wurde, starb Ücker bereits am 23. September in Gmund (Landkreis Miesbach) im Alter von 94 Jahren. Ücker war bis zu seinem Ruhestand 1988 einer der bekanntesten Journalisten Bayerns 1945 gehörte er zu den ersten Reportern von "Radio München", dem Vorläufer des Bayerischen Rundfunks. Einem großen Publikum wurde Bernhard Ücker durch seine wortgewaltigen Kommentare zur bayerischen Landespolitik bekannt. Von 1953 bis 1988 verfasste er Samstag-mittag den Wochenkommentar "Aus dem Maximilianeum", der zu den meist gehörten Sendungen des Bayerischen Rundfunks zählte. Seine mehr als 1100 Kommentare sind inzwischen als Dokumente der Zeitgeschichte im Münchner Institut für Zeitgeschichte archiviert. In "Wie Bayern unter die Pickelhaube kam" schilderte er aus der Sicht eines bayerischen Patrioten die Reichsgründung 1871. Sein Buchtitel "Bayern, der widerspenstige Freistaat" wurde zum geflügelten Wort. Ücker war Gründungs-mitglied des Vereins Bayerische Landtagspresse und Mitglied der "Münchner Turmschreiber".

Nachruf:
Trauer um Georg Lohmeier

Der Turmschreiber und Dramatiker Georg Lohmeier ist tot. Er starb mit 88 Jahren nach langer Krankheit in der Nacht zum Dienstag, 20. Januar 2015. Lohmeier schrieb Theaterstücke und Fernsehserien, wie "Königlich Bayerisches Amtsgericht" und Stücke des Komödienstadels.

Der Nachruf vom BR... Hier drücken